Handy AUS
Herz AN

Spielzeit gemeinsam Bewusst erleben

Einfach dabei sein

Der Spielplatz kann eine kleine Pause im Alltag sein – oder auch eine Zeit, in der man schnell aufs Handy schaut. Gleichzeitig sind Kinder hier besonders offen für Begegnung, Bewegung und gemeinsames Erleben. Schon kleine Impulse können den Unterschied machen.


Gemeinsam spielen: Fantasie-Spielwelt

So geht’s

Erwachsene steigen kurz in die Spielwelt der Kinder ein.
So kann es konkret aussehen:

  • Das Kind ruft: „Die Schaukel ist ein Flugzeug!“
    Ein Elternteil setzt sich daneben und sagt:
    „Dann bin ich der Pilot. Wohin fliegen wir?“

  • Beim Rutschen wird aus dem Spielgerät ein Wasserfall:
    „Wir müssen ganz vorsichtig hinunter, das Wasser ist wild!“

Kinder bestimmen die Geschichte, Erwachsene folgen.

Fördert

Bindung
Fantasie
Bewegung



Natur entdecken: kleine Schatzsuche

So geht’s

Gemeinsam Dinge in der Umgebung finden.
So kann es konkret aussehen:

  • Ein Elternteil sagt: “Lass uns drei Dinge finden: etwas Rundes, etwas Grünes und etwas, das sich weich anfühlt.“

  • Das Kind rennt los, sucht einen Stein, ein Blatt, vielleicht Moos.

  • Dann werden alle Funde auf einer Bank ausgebreitet und gemeinsam bestaunt.

Gemeinsame Abenteuer verbinden.

Fördert

Neugier
Beobachtung
Kreativität



Bewegungs-Challenge: Mini-Parcours

So geht’s

Kleine Bewegungsaufgaben werden gemeinsam gemacht.
So kann es konkret aussehen:

  • Ein Elternteil sagt: „Wir gehen jetzt über diesen Baumstamm – wie ein Seiltänzer."

  • Dann: „Jetzt springen wir fünfmal wie ein Frosch.“

  • Das Kind darf danach selbst eine Aufgabe erfinden: „Jetzt alle unter der Bank durchkriechen!“

Der Tag wird positiv und ruhig beendet.

Fördert

Motorik
Körpergefühl
Ausdauer



Freunde finden helfen: kleine Gesprächshelfer

So geht’s

Kinder werden beim Ansprechen anderer unterstützt.
So kann es konkret aussehen:

  • Ein Elternteil steht neben dem Kind und sagt leise: „Du könntest fragen: Möchtest du mit mir schaukeln?“

  • Oder gemeinsam üben: „Darf ich mitspielen?“ – „Das kannst du gleich ausprobieren.“

Wenn das Kind sich traut, bleibt der Erwachsene im Hintergrund und unterstützt nur bei Bedarf.

Fördert

Soziale Sicherheit
Kommunikation,
Selbstvertrauen



Beobachten und begleiten: Entdeckerblick

So geht’s

Einfach gemeinsam schauen und entdecken.
So kann es konkret aussehen:

  • Ein Elternteil sagt: „Schau mal, da krabbelt eine Ameise.“ Oder: „Hörst du die Vögel?“

Dadurch entsteht oft ein ruhiges gemeinsames Beobachten ohne viel Worte.

Fördert

Achtsamkeit
Wahrnehmung
Ruhe